Montag, 11. April 2011

Leben im Polizeistaat

Wenn ein normaler Staatsbürger dieses Mail liest, wird er den Eindruck haben, dass Österreich ein Polizeistaat sei: Dieses Mail schrieb ein österr. Polizist an einen österr. Staatsbürger:

### Mail Anfang ###
Von: Christoph.Sautner@polizei.gv.at [mailto:Christoph.Sautner@polizei.gv.at]
Gesendet: Freitag, 08. April 2011 17:00
An:
Soziologist
Betreff: Ihr Anliegen

Sehr geehrter Hr. Soziologist!

Zu Ihrer Information übersende ich Ihnen den Grund der Amtshandlung, wie ich Ihnen bereits am Sonntag mündlich mitgeteilt habe, nun auch schriftlich.

Hr. ECKER erschien am 03.04.2011 gegen 20:10 Uhr in der PI Ontlstraße und gab an, dass er soeben bemerkt habe, dass auf seine Wohnungstüre gespuckt worden sei. Auf die Frage, ob er denn Streit mit einer Hauspartei habe, gab ECKER an, dass seit einiger Zeit ein Streit zwischen ihm und Ihnen herrsche. Bei dem Streit ginge es um Kleinigkeiten wie zum Beispiel das Öffnen oder Schließen von Stiegenhausfenstern. Ansonsten habe er keine Probleme mit irgendwelchen Personen im Haus.

Aufgrund dieser Angaben begab ich mich mit Kollegen LANG zum Objekt Leonfeldner Straße 50, um vielleicht mit Ihrer Hilfe die Sachlage aufklären zu können. Nachdem Sie aber unsere Erhebungen nicht unterstützen wollten/konnten, beließ ich es dabei und fertigte schlussendlich einen Vorfallenheitsbericht unter der GZ: E1/17592/2011 an.

Sie erschienen wenige Minuten später in der PI Ontlstraße, um sich über die "Anzeigeerstattung und geführten Erhebungen gegen Sie" zu beschweren. Nachdem aber aufgrund mangelnder Tatbestandsmerkmale im Sinne des StGB keine Anzeigeerstattung durch Hr. ECKER in Richtung Sachbeschädigung möglich war, werden auch keine Erhebungen in diese Richtung geführt. Andernfalls wäre Ihnen dies mitgeteilt worden und eine Beschuldigtenvernehmung hätte mit Ihnen durchgeführt werden müssen.

Sie wollten bei Ihrer persönlichen Vorsprache Anzeige wegen Verleumdung gegen Hr. ECKER erstatten. Dies ist wegen der oa. Tatsache nicht möglich. Das habe ich Ihnen auch so mitgeteilt.
Schriftliche Aufzeichnungen über den Vorfall kann und will ich Ihnen aufgrund dienstrechtlicher Vorschriften nicht aushändigen. Wenn Sie sich nun durch die durchgeführte Polizeiarbeit belästigt fühlen, so muss ich Ihnen mitteilen, dass es unsere Pflicht ist, Anbringen von Parteien nachzugehen und unser Bestes zur Klärung der Sachlage zu tun.

RevInsp Sautner Christoph

Zur Information: Dieser Schriftverkehr wird nach Rücksprache mit dem PI Kommandanten Hrn. CI Affenzeller, dem Stadtpolizeikommandanten Hrn. Brigadier Schnell zur Kenntnis gebracht.
Weiters: Ich versuchte bereits am 05.04.2011 Ihrem E-Mail zu antworten, schickte sie aber versehentlich an die falsche Adresse. Dieser Irrtum wurde mir erst durch Ihr zweites Schreiben klar.
### Mail Ende ###

"Facebook-Polizist" Christoph Sautner



"Facebook-Polizist" Christoph Sautner
http://de-de.facebook.com/people/Christoph-Sautner/540982420
glaubt auch noch in einem "Sozialen Netzwerk" zu sein. In Wirklichkeit ist Facebook überhaupt nicht SOZIAL, sondern eher ein "ASOZIALES Netzwerk".
Erforscht man das Profil vom "Facebook-Polizisten" Christoph Sautner etwas gründlicher und nimmt die Freunde seiner Freunde etwas genauer unter die Lupe, so muss man mit Entsetzen feststellen, dass schon beim Freund des Freundes eine ausgeprägte Affinität zu "Rechten Gruppen" ans Tageslicht kommt.


 
Die Verherrlichung "Rechtsradikaler Gruppen" wird mit "Kunst und Unterhaltung" getarnt.

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